„Unsere Kinder durften in ihrem eigenen Tempo das Licht der Welt erblicken“

Alle drei Kinder von Patricia Jucker und Thomas Preisig kamen im Geburtshaus zur Welt. Linda am 19.3.2007 noch im alten Geburtshaus in Wald/ZH, Juna (21.11.2010) und Tian (13.9.2014) bereits in den neuen Räumlichkeiten in Bäretswil/ZH.

 

Die Kontrollen bei einer Hebamme fand ich für mich immer sehr schön. Im Unterschied zur Gynäkologin sprachen die Hebammen meistens auch mit dem „Bauchbaby“ und sie waren interessiert, das Baby auch wirklich zu spüren und nicht nur mit Ultraschall „auszumessen“. Unsere beiden Mädchen waren bei den Kontrollen immer mit dabei. Sie durften auch mit dem Hörrohr die Herztöne des Bauchbabys abhören. Sie waren immer sehr interessiert, was die Hebammen erzählten.

Patricia, warum wolltest Du alle drei Kinder im Geburtshaus zur Welt bringen?

Für mich war immer klar, dass ich, wenn irgendwie möglich, nicht in einem Spital gebären möchte. Ich mag den Spital-Geruch gar nicht. Da ich schon vom Geburtshaus gehört oder gelesen hatte, war klar, dass mein Mann und ich einen Info-Nachmittag im Geburtshaus besuchen werden. Für uns war es einfach stimmig hier. Von da an machten wir auch die Schwangerschafts-Kontrollen immer im Geburtshaus.

Konntest Du Deine letzte Schwangerschaft geniessen?

Meine letzte Schwangerschaft war super. Die ersten zwölf Wochen war ich sehr müde. Übel war mir zum Glück nie in dieser Schwangerschaft. Auch sonst hatte ich keine Beschwerden. Ich war etwa in der 15. SSW das erste Mal im Geburtshaus zum Aufnahmegespräch und Kontrolle. Wie bereits erwähnt finde ich es einfach wunderschön, die Kontrollen bei einer Hebamme zu machen.

Wie hast Du Dich auf die Geburten vorbereitet?

Da meine erste Geburt sehr lange und schmerzhaft war, habe ich mich bei den anderen beiden mit Hypno Birthing auf die Geburt vorbereitet. Das war wirklich super. Ich konnte mich viel besser und gut entspannen.

Was für eine Erinnerung hast Du an die Geburt von Tian?

Diese letzte Geburt war die einfachste. Ich habe mir bei der Vorbereitung für die Geburt visualisiert, wie ich die Geburt haben möchte und es kam dann auch so. Es war eine schöne Wassergeburt, wie auch die beiden anderen schon. Mein Mann war dabei und auch unsere beiden Mädchen und meine Mutter zur Betreuung der Kinder. Und natürlich eine liebe Hebamme, die (per Zufall?) bei allen meinen Geburten dabei war. Es war einfach perfekt!

Wie hast Du das Wochenbett mit Tian erlebt?

Das Wochenbett war wunderschön! Ich könnte das 100 Mal erleben! Das neue Baby, die Stimmung im Geburtshaus, das feine Essen, die netten Hebammen, die schönen Zimmer… Wenn ich nur schon daran zurückdenke, bekomme ich ein bisschen „Heimweh“. Ich habe mir im Unterschied zu den anderen Wochenbetten viel Zeit für mich und das neue Baby genommen. Meine Familie kam mich besuchen, aber nur kurz, und andere Besuche habe ich auf die Zeit nach dem Geburtshaus-Wochenbett abgemacht. So konnte ich viel schlafen, das Baby kennenlernen, geniessen und mich erholen.

Was möchtest Du anderen werdenden Eltern mitgeben?

Ich kann das Geburtshaus sehr empfehlen. Ein Besuchsnachmittag lohnt sich auf alle Fälle, um sich ein eigenes Bild davon zu machen. Für uns war es sehr schön, dass unsere Kinder in dieser tollen Atmosphäre und in ihrem eigenen Tempo das Licht der Welt erblicken konnten. Es war einfach alles wunderbar! Ich wünsche allen werdenden Eltern und ihren Babys ein schönes Geburtserlebnis, ein gutes Ankommen und schöne Erinnerungen an das Wochenbett im Geburtshaus Bäretswil!

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