Nachkontrolle

Die Nachkontrolle markiert den Abschluss des Wochenbetts im weitesten Sinne.

 

Zurück im Alltag

Nach sechs bis acht Wochen hat sich der Familienalltag meist gut eingependelt. Entsprechend ist auf diesen Zeitpunkt hin auch die Nachkontrolle angesetzt. Mit von der Partie ist meist das Baby und auch die Väter sind wie stets herzlich willkommen. Nach Möglichkeit sorgen wir dafür, dass die Hebamme, welche Ihre Geburt betreut hat, die Nachkontrolle übernimmt. So haben Sie nochmals Gelegenheit für ein Wiedersehen und einen vertieften Austausch.

Worum es bei der Nachkontrolle geht

Im Zentrum steht primär das Nachfragen: Wie haben Sie den Schritt in die neue Familiensituation bewältigt? Wie ist es mit Schlafen, Stillen? Wie läuft es in der Partnerschaft?

Wie bei den Schwangerschaftskontrollen nehmen wir uns Zeit für Ihre Fragen und öffnen den Raum fürs Gespräch. Die Nachkontrolle beinhaltet darüber hinaus folgende Kontroll-Untersuchungen:

  • Tastkontrolle Gebärmutter/Gebärmutterhals sowie Brüste
  • Wundheilung bzw. Nahtkontrolle bei allfälliger Naht
  • Blutdruck und Gewicht
  • Urin, evtl. Blut (Hämoglobinbestimmung)
  • Da das Wochenbett im weitesten Sinne zu diesem Zeitpunkt abgeschlossen ist, wird auch das Thema Sexualität und die Verhütung/Familienplanung angesprochen

Die Kosten werden von den Krankenkassen aus der Grundversicherung gedeckt (vgl. dazu auch Leistungen & Kosten).